Umstrittene Inhaltsstoffe In Kosmetika: Parabene

auf October 11, 2021

Bei Parabenen handelt es sich um säureähnliche Substanzen, die in vielen unterschiedlichen Verbindungen vorkommen. Damit herkömmliche Kosmetika länger haltbar bleiben, enthalten sie häufig synthetische Konservierungsstoffe, um die Ausbreitung von Bakterien oder Pilzen zu verhindern. Ohne Konservierungsstoffe, zu denen Parabene zählen, würden Produkte nach dem Öffnen schnell verderben. Dies liegt daran, dass Bakterien und Schimmelpilze vor allem über den Kontakt mit unserer Haut ins Kosmetikprodukt gelangen. Parabene töten diese Bakterien und Pilze ab.

Konventionelle Hersteller verwenden häufig Ethyl- und Methylparaben für ihre Kosmetikprodukte. Diese werden von den meisten Menschen gut vertragen, während andere Konservierungsstoffe oft Allergien auslösen. Warum stehen Parabene trotzdem in der Kritik?



Sind Parabene schädlich?

Parabene werden verdächtigt, den Hormonhaushalt zu beeinflussen und somit vor allem für Schwangere und Jugendliche kritisch zu sein. Tierversuche haben gezeigt, dass Parabene ähnliche Wirkungen wie das Geschlechtshormon Östrogen zeigen, da sich die chemische Struktur beider Stoffe ähnelt. Dies betrifft allerdings vor allem Butyl- und Propylparabene.

Bei Versuchen mit Ratten zeigten Parabene bei männlichen Tieren einen messbaren Einfluss auf die Spermienproduktion. Sie konnten das Testosteronlevel senken und die Spermienanzahl reduzieren. 

Obwohl man über Parabene mittlerweile mehr weiß als über viele andere Konservierungsstoffe, ist nicht erforscht, ob sie zurecht mit Krankheiten wie Unfruchtbarkeit, verfrühter Pubertät und hormonbedingten Krebsarten in Verbindung gebracht werden.



Parabene erkennen

Parabene in Inhaltsstoffen sind an der Endung -paraben zu erkennen.

Weitere verwendete Bezeichnungen sind:

  • PHB
  • Propagin
  • Hydroxybenzoat
  • Oxybezoat
  • Parahydroxybenzoat
  • Metagin

Am häufigsten werden Methylparaben und Ethylparaben verwendet:

Methylparaben ist ein Konservierungsstoff, der in Kosmetika und in Lebensmitteln verwendet wird. In der Europäischen Union ist Methylparaben in der Lebensmittelzusatzstoffverordnung unter den E Nummern E218 und E219 zugelassen.

Ethylparaben ist ein Konservierungsstoff, der ebenfalls in Kosmetika und in Lebensmitteln verwendet wird. In der Europäischen Union ist Ethylparaben in der Lebensmittelzusatzstoffverordnung unter den E Nummern E214 und E215 zugelassen.



Parabene Alternativen - darauf solltest du achten

Alternativen für Parabene zu finden ist nicht so einfach, denn eins zu eins sind sie nicht ersetzbar. Ersatzstoffe müssen zudem meist in einer sehr viel höheren Konzentration eingesetzt werden. Dies wirkt sich auf die Konsistenz, Haptik und Stabilität der Kosmetikprodukte aus.   

Ein anderes klassisches Konservierungsmittel ist Alkohol, der jedoch nicht für empfindliche Haut geeignet ist und reizend wirkt. Sehr ölhaltige Produkte müssen, im Gegensatz zu wasserhaltigen Produkten, oft nicht konserviert werden.

Außerdem sollte darauf geachtet werden, Parabene nicht durch problematische Stoffe zu ersetzen, wie dem Konservierungsmittel Methylisothiazolinon. Der Stoff geriet vermehrt in Kritik und ist nicht so gut verträglich wie Parabene. Gelangt er durch Kosmetikprodukte auf die Haut, ist das Risiko einer allergischen Reaktion in Form von juckenden Hautekzemen hoch. Das MI-Allergierisiko liegt laut einer Studie etwa fünfmal höher als das der Parabene.

Trotzdem sind Parabene nicht nur in Bezug auf ihre Wirkung für die menschliche Gesundheit umstritten, sondern die Verwendung von synthetischen Konservierungsstoffen schadet auch der Umwelt. Denn sie halten Produkte davon ab, in der Natur zu verrotten und da wir sie benutzen, gelangen sie unter anderem in den Wasserkreislauf. 



Die Vorteile von Clean Beauty:

  • Wenige Inhaltsstoffe, aber dafür bessere
  • Die Haut wird mit weniger und dafür besseren Inhaltsstoffen versorgt.
  • Natürliche Schönheit mit natürlichen Inhalten - durch die bewusstere Auswahl der Produkte und ihrer Inhaltsstoffe bessert sich das Hautbild.
  • Umweltschutz - eniger Chemie und Plastik verbessern den ökologischen Fußabdruck.
  • Gutes Gewissen - kleine Labels, die die Welt und die Probleme ihrer Kunden besser machen wollen, unterstützt man lieber als gigantischen Konzerne, die häufig ausbeuten.


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